Mikrokredit

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Wir haben die besten Anbieter von Mikrokrediten miteinander verglichen.

AnbieterLeistungenZusatzleistungenAnforderungenAngebot
Cashper ist ein Anbieter der Minikredite bis zu 600€ vergibtMikrokredite bis 1.500 €
Kreditlaufzeit max. 45 Tage
eff. Jahreszins 7,95 %
Expressbearbeitung
Blitzüberweisung
Kurzzeitkredit auch bei negativer Schufa
Mindestalter 18 Jahre
Wohnsitz Deutschland
Mindesteinkommen 700 €
Zum Anbieter
Repräsentatives Beispiel: Bei einem Nettodarlehensbetrag von 199€ und einer Laufzeit von 30 Tagen entstehen bei einem effektiven Jahreszins von 13,9% p.a. 2,14€ Kreditkosten. Bearbeitungsgebühr: 0,00%, Sollzins gebunden p.a.:13,9%
Vexcash bietet Kurzeit- und Minikredite bis zu 3.000€ an100 – 3.000 €
Kreditlaufzeit max. 60 Tage
eff. Jahreszins 13,9 %
Blitzüberweisung
2-Raten Option
Mindestalter 18 Jahre
Wohnsitz Deutschland
Zum Anbieter
Repräsentatives Beispiel: Bei einem Nettodarlehensbetrag von 199€ und einer Laufzeit von 30 Tagen entstehen bei einem effektiven Jahreszins von 13,9% p.a. 2,14€ Kreditkosten. Bearbeitungsgebühr: 0,00%, Sollzins gebunden p.a.:13,9%
Ferratum bietet Minikredite bis zu 600€ für Privatpersonen.Neukunden bis 1.000 € / Bestandskunden bis 1.500 €
Kreditlaufzeit max. 45 Tage
eff. Jahreszins 10,36 %
Expressbearbeitung
Blitzüberweisung

Kurzzeitkredit auch bei negativer Schufa
Mindestalter 18 Jahre
Wohnsitz Deutschland
Deutsche Handynummer
Zum Anbieter
Repräsentatives Beispiel: Bei einem Nettodarlehensbetrag von 100€ und einer Laufzeit von 30 Tagen entstehen bei einem effektiven Jahreszins von 10,36% p.a. 0,85€ Kreditkosten. Bearbeitungsgebühr: 0,00%, Sollzins gebunden p.a.: 10,36%

Als Mikrokredit werden heutzutage Kredite bezeichnet, die man über eine geringe Kreditsumme bis zu 3.000 € abschließt. Ursprünglich hat das Wort Mikrokredit aber eine andere Bedeutung. In diesem Beitrag gehen wir nun genauer darauf ein, was ein Mikrokredit im ursprünglichen Sinne ist.

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Was ist ein Mikrokredit?

Der Mikrokredit dient zur Mikrofinanzierung für Selbständige und Existenzgründer und wird vom Europäischen Sozialfonds und der KfW-Bank gefördert. Selbstständige Unternehmer, Kleinunternehmer und Existenzgründer bringen in der Regel nicht die nötige Sicherheit oder ausreichende Bonität mit, um bei den Banken durch einen günstigen Minikredit richtig finanzieren zu können. Andererseits besteht seitens der Bank auch kein besonderes Interesse, bei der Vergabe eines Mikrokredits für Kleinunternehmer und Existenzgründer. Das Problem löst die Bundesregierung aus Mitteln des ERP Sondervermögens, sowie der KfW Bank-Gruppe, der GLS Bank und den Geldern aus dem Europäischen Sozialfonds. Um die Mikrokredite zu finanzieren, stehen Existenzgründern und Kleinunternehmen für Anschaffungen, Betriebsmittel, Investitionen und Liqiditätshilfen rund 100 Millionen Euro aus dem Fond bereit.

Was kostet ein Mikrokredit?

Zur Zeit beträgt der Zinssatz 9,9 % mit einer zusätzlichen Anschlussgebühr von 100 Euro pro Kredit. Die daraus entstehende monatliche Belastung bzw. Tilgung, kann jedoch den persönlichen Gegebenheiten angepasst werden. Somit bleiben die unternehmerische Flexibilität und gewissen Handlungsspielräume gewahrt. So bleiben beispielsweise bei einem Minikredit von 5.000 Euro die monatlichen Raten unter 200 Euro. Die Laufzeit eines Minikredits kann bis zu 4 Jahre betragen. Die Laufzeit kann an die unternehmerischen Möglichkeiten individuell angepasst werden. Die Konditionen sind einheitlich geregelt, allerdings können die Praktiken, wie beispielsweise die Beratung, von den jeweiligen Instituten abweichen.

Was sollte man bei der Aufnahme eines Mikrokredits beachten?

Für Ihr geplantes Vorhaben sollten Sie in erster Linie darauf achten, dass ein geeigneter Mikrofinanzierer in Ihrer Nähe existiert. Denn dieser ist Ihr beratender Ansprechpartner und übernimmt die Darlehensabwicklung. Nach erfolgreicher Kreditvergabe müssen Sie anschließend Ihrem Berater monatlich über den Geschäftsverlauf in Kenntnis setzten. Dieser hat dann die Möglichkeit einzugreifen, wenn das geplante Vorhaben aus den Fugen gerät. In einigen Fällen ist die Beratung des Mikrofinanzierers kostenpflichtig. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass die anfallenden Kosten durch ein entsprechendes Förderprogramm vom Bund oder Land übernommen werden. Sie müssen also Ihr geplantes Vorhaben konkret darlegen und sich ausreichend über Beratungs- und Finanzierungsmöglichkeiten, sowie mögliche Kosten genau informieren.

Wer bekommt einen Mikrokredit?

Der Mikrokredit richtet sich in erster Linie an kleine und junge Unternehmen, die auf herkömmlichen Wege keinen Kredit bei den Banken bekommen. Gefördert werden sollen desweiteren vor allem auch Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund. Laut Richtlinien wird keine Personengruppe ausgeschlossen, sofern ein unternehmerischer Hintergrund vorliegt. Mit einem Mikrokredit sollen somit ausschließlich unternehmerische Tätigkeiten gefördert werden. Aufgrund dessen muss bei der Beantragung immer ein spezifischer unternehmerischer Hintergrund gegeben sein. Der Kredit wird mit einer maximalen Obergrenze in 3 Stufen vergeben. Das bedeutet, wenn der sogenannte Erstkredit erfolgreich über einen Zeitraum von 6 Monaten getilgt wird, können Sie einen weiteren Kredit (Stufe 2) beantragen. Das Kreditvolumen darf jedoch die Grenze von 20.000 Euro nicht überschreiten. Bei der Auswahl eines geeigneten Mikrofinanzierers stehen Ihnen mehrere Institute zur Auswahl. Dabei sollten Sie bei der Wahl Ihres Favoriten möglichst auf örtliche Nähe Wert legen, da eine eingehende Beratung in den meisten Fällen dringend nötig ist. Für die private Verwendung wird ein Mikrokredit nicht vergeben. Hierfür eignen sich Minikredite mit einer Darlehenssumme bis zu 3.000 €

Der Minikredit für Angestellte

In der Regel haben Angestellte keinerlei Probleme einen Kredit zu bekommen. Nahezu jede Bank stellt Kredite für Angestellte zur Verfügung. Anders sieht es aus, wenn bereits mehrere Kredite bestehen oder Ihr monatliches Einkommen nicht ausreichend ist. In diesem Fall kann es durchaus möglich sein, dass Ihre Hausbank ihren Kreditwunsch nicht bewilligt. Benötigen Sie dennoch kurzfristig eine kleine Geldsumme, sind Sie mit einem Minikredit bestens beraten. Dabei müssen Sie einige Voraussetzungen wie, ein Mindestalter von 18 Jahren (bei manchen Banken beträgt das Mindestalter 21 Jahre), ein monatliches Einkommen von mindestens 600 Euro und Ihren Wohnsitz in Deutschland nachweisen, damit Ihnen ein Minikredit gewährt wird. Bei laufendem Insolvenzverfahren, der Abgabe der eidesstattlichen Versicherung, Lohn- und Gehaltspfändungen, sowie bei einem bestehenden Haftbefehl wird der Minikredit bereits im Voraus abgelehnt.

Der Mikrokredit für Auszubildene

In den meisten Fällen ist für Auszubildene ein Minikredit die einzige Möglichkeit überhaupt einen Kredit zu bekommen. Ein Minikredit gewährt meist eine Höhe von 3.000 Euro, gelegentlich auch bis zu 5.000 Euro. Aufgrund der finanziellen Verhältnisse in der Ausbildungszeit, sind Kreditsummen von 5.000 jedoch kaum zu stemmen. Dabei können beispielsweise Bürgschaften helfen, Geld zu sparen und auch eine höhere Minikredit-Summe ermöglichen.

Der Mikrokredit für Schüler und Studenten

Schüler, die die Volljährigkeit noch nicht erreicht haben, können nicht ohne Weiteres einen Minikredit beantragen. Dazu brauchen sie unter anderem die Zustimmung beider Elternteile, sowie die Zustimmung des Familiengerichts, um einen Minikredit aufnehmen zu dürfen. Anders sieht es bei volljährigen Schülern aus, die beispielsweise einer geregelt Tätigkeit mit dementsprechenden Einkommen nachgehen. In diesem Fall kann es durchaus möglich sein, einen Minikredit zu bekommen. Allerdings ist der Einkommensnachweis nicht alleinige Voraussetzung. Eine Schufa-Auskunft ohne negative Eintragung oder eine gute Bonität ist bei den meisten Banken eine Grundvoraussetzung. Und auch wenn diese gegeben sind, werden Schüler, sowie Studenten keine größeren Summen bekommen. Hierbei ist ein Minikredit die ideale Lösung. Durch eine geringe Kreditsumme, können die monatlichen Raten auch von Schülern und Studenten meist problemlos zurückgezahlt werden. Denn auch Schüler und Studenten haben bestimmte Wünsche, beispielsweise der Führerschein oder gleich ein kleines Auto. Nicht immer sind die Eltern finanziell in der Lage, ihre Kinder zu unterstützen. Der Minikredit bietet ihnen die Möglichkeit, sich diese Wünsche zu erfüllen und durch niedrige Raten, nicht gleich in die Schuldenfalle zu geraten.

Wann eignet sich ein Mikrokredit?

Ein Mikrokredit eignet sich immer dann, wenn ein unternehmerisches Vorhaben im Raum steht, beispielsweise für die Gründung neuer Unternehmen, zur Aufstockung (z.B. des Warenlagers), oder um saisonale Schwankungen auszugleichen. Ein Mikrokredit wird sowohl an juristische, wie natürliche Personen vergeben. Voraussetzungen sind ein unternehmerischer Hintergrund, sowie der Wohnsitz in Deutschland. Auch Freiberufler oder Selbstständige haben ebenfalls die Möglichkeit einen Mikrokredit in Anspruch zu nehmen.

Ist ein Mikrokredit auch ohne Schufa möglich?

Bei einem Mikrokredit steht die Schufa-Auskunft nicht zwingend im Vordergrund. Trotzdem wird eine Schufa-Abfrage getätigt, um den Kreditnehmer bei negativer Auskunft vor weiterer Verschuldung zu schützen. Diese wird jedoch bei einem Mikrokredit anders bewertet. Das bedeutet, dass ein negativer Schufa-Eintrag noch kein Grund für eine Ablehnung des Kredites ist. Die allgemeine wirtschaftliche Situation und vor allem die positive Veränderung stehen dabei im Fokus. Dennoch sollte eine gewisse Bonität gegeben sein, denn eine Kreditvergabe ohne Schufa ist auch bei einem Mikrokredit nicht möglich, allerdings sehr wohl ein Mikrokredit trotz negativem Schufaeintrag.

Der ursprüngliche Zweck eines Mikrokredits

Seit gut 30 Jahren wird in Afrika, Asien und in Lateinamerika der Minikredit zur Armutsbekämpfung eingesetzt. Das grundlegende Problem, welches sich in den Ländern abzeichnet ist, dass beispielsweise selbständige Näherinnen oder Kleinbauern keinerlei Möglichkeiten haben, bei den Banken einen Kredit zu bekommen. Ihnen fehlen die notwendigen Sicherheiten. Dies war und ist der ausschlaggebende Punkt für das System der Minikredite, um den bedürftigen Personen einen Ausweg aus der Armut zu ermöglichen. Unter einem Minikredit ist ein Darlehen unter 1.000 US-Dollar zu bezeichnen. Dieses ermöglicht vor allem Menschen, die keinen Zugang zum wirtschaftlichen Kapital haben, den ersten Schritt in eine selbstständige Zukunft. Berufsgenossenschaften haben das grundlegende Prinzip der Minikredite bereits im 19. Jahrhundert erfunden. Die „Grameen Bank“, gegründet vom Wirtschaftswissenschaftler „Grameen Bank“, erhielt im Jahre 2006 den Nobelpreis für die Weiterentwicklung der Ursprungsidee.

Zum Abschluss – Ein Fazit zum Mikrokredit

Wenn die Bank keinen Kredit gewährt, ist ein Mikrokredit die ideale Lösung für Existenzgründer, junge Unternehmen, aber auch für ältere Unternehmen, die sich weiterentwickeln möchten und gegebenenfalls finanzielle Löcher stopfen müssen. Neue Projekte und Aufträge können mit einem Mikrokredit wesentlich leichter realisiert werden. Er ist eine gute Alternative zum Dispokredit und wird selbst bei nicht so guter Bonität vergeben. Denn die Liquidität von Unternehmen, kann durch einen Mikrokredit wesentlich verbessert werden. Für Auszubildene, Schüler und Studenten die sich kleinere Wünsche erfüllen möchten, bietet der Minikredit vielerlei Vorteile. Durch eine geringe Laufzeit und kleine monatliche Raten, sind auch sie durchaus in der Lage, eine geringe Kreditsumme zu tilgen.

 


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